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Unterschiedliche
Parteikonzepte zur Stärkung der Ortsämter
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Solchen
Problemfällen in Sachen Ordnung und Sauberkeit wie hier
im Alaunpark könnten Gemeindearbeiter künftig bürgernah
zu Leibe rücken. CDU und SPD haben dazu allerdings unterschiedliche
Vorstellungen. |
Zwei
recht unterschiedliche Konzepte zur Stärkung der Ortsämter
und Ortsbeiräte präsentierten die CDU und die SPD auf
der Ortsbeiratssitzung Neustadt am 1. November vor dem Hintergrund
der geplanten Verwaltungsstrukturreform der Landeshauptstadt Dresden.
Für
den Erhalt der bestehenden zehn Ortsbeiräte des Stadtgebietes
plädierte zunächst Christian Hartmann (CDU). Die Bürgerbüros
sollen nach dem CDU-Konzept gleichfalls beibehalten werden. Die
Anzahl der Ortsamtsleiter soll hingegen künftig auf fünf
reduziert werden. Eine bürgernahe Gewährleistung von Ordnung
und Sauberkeit in den Ortsamtsbereichen soll nach CDU-Vorstellungen
durch ebenfalls fünf neue zentrale Servicepunkte für technische
Dienstleistungen sichergestellt werden.
Das
von Sabine Friedel (SPD) im Anschluss daran vorgestellte Konzept
sieht dagegen die Beibehaltung von zehn Ortsamtsleiterstellen für
die derzeitigen Ortsamtsbereiche vor. Der Fortbestand der bisherigen
Ortsbeiräte soll nach dem SPD-Konzept ebenso gesichert werden.
Als Grundlage für die Bemessung der Anzahl notwendiger Gemeindearbeiter
wird die entsprechende Einwohnerzahl vorgeschlagen. Künftig
soll nach SPD-Vorstellungen in den Ortsamtsbereichen pro 20.000
Einwohner ein Gemeindearbeiter für bürgernahe technische
Dienstleitungen zur Verfügung stehen. Insgesamt wird seitens
der SPD die von der CDU vorgeschlagene verwaltungstechnische Zentralisierung
der Ortsämter als problematisch betrachtet.
Uneinheitlich
zeigte sich der Ortsbeirat Neustadt gegenüber den vorgestellten
Parteikonzepten. Während eine geplante Zentralisierung der
Ortsämter mehrheitlich abgelehnt wurde traf die Absicht der
Einrichtung städtischer Servicepunkte für bürgernahe
technische Dienstleitungen grundsätzlich auf Zustimmung.
Text+Foto: Theodor van Bernum
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