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Neue
Parkregulierung in der Neustadt
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Wie
Objekte aus einer anderen Welt wirken die neu aufgestellten
Parkscheinautomaten in der Äußeren Neustadt. |
Seit
dem 1. Oktober gelten in der Äußeren Neustadt neue Regeln
für die "Parkraumbewirtschaftung". Das bedeutet vor
allem, dass der größte Teil der Straßenparkplätze
jetzt gebührenpflichtig ist, Anwohner können mit einer
Bewohnerparkkarte die meisten Stellplätze nutzen (Ausnahmen
gibt es auf der Alaun- und Louisenstraße und der Görlitzer
Straße). Eine solche Karte kostet mit einer Gültigkeit
bis Ende nächsten Jahres 30 Euro. Besucher zahlen von 9 bis
24 Uhr 25 Cent für eine halbe Stunde, ein Tagesticket ist für
3 Euro zu haben.
Zunächst
gelten die neuen Regelungen für den Bewohnerparkbereich 9.
Dieser umfasst das Gebiet zwischen Königsbrücker Straße,
Tannenstraße, Görlitzer/Rothenburger und Bautzner Straße.
Ab November folgt das Areal zwischen Görlitzer/Rothenburger
Straße, Tannen-/Nordstraße, Prießnitzstraße
und der Bautzner (Bereich 13). Laut der städtischen Straßenverkehrsbehörde
(Hamburger Str. 19), die die Bewohnerparkausweise ausstellt, ist
in diesem Jahr noch nicht mit verstärkten Kontrollen durch
das Ordnungsamt zu rechnen. Die Ausweise sollen zudem nicht für
alle, die einen Anspruch haben (Hauptwohnsitz in den genannten Bereichen,
auf den Anwohner zugelassenes Fahrzeug) reichen. Die ersten Parkscheinautomaten
wurden in den letzten Tagen aufgestellt. Schilder, die auf die Neuregulierung
verweisen, gibt es erst teilweise. Auf der Louisenstraße wird
z. B. das Ende der Parkzone angezeigt, einen Beginn gibt es nicht.
Ob
sich mit diesen Maßnahmen insbesondere die nächtliche
Parkplatzsituation bessert und sich die Lage für die Neustädter
etwas entspannt, wird sich erst noch zeigen müssen. Das Parkraumbewirtschaftungskonzept
der Stadt sieht auch die Schaffung von Parkmöglichkeiten an
der Peripherie der Äußeren Neustadt vor.
Text+Foto: Falk Hensel
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