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Ordnungsamt
und Veranstalter insgesamt zufrieden
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Weitgehend
zufrieden mit dem Verlauf der diesjährigen Bunten Republik
Neustadt zeigten sich auf der letzten Ortsbeiratssitzung sowohl
das städtische Ordnungsamt als auch die Veranstalter. |
Eine
aus seiner Sicht insgesamt recht positive Bilanz zur diesjährigen
Bunten Republik Neustadt zog Ordnungsamtsleiter Ralf Lübs auf
der letzten Ortsbeiratssitzung Neustadt. Die praktizierten Zugangskontrollen
und Einfahrverbote in Verbindung mit einer intensivierten Öffentlichkeitsarbeit
hätten sich im Großen und Ganzen bewährt. Probleme
habe es jedoch mit Falschparkern rund um die Veranstaltung gegeben.
In diesem Zusammenhang wurden 360 Ordnungswidrigkeiten registriert.
Zehn Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Des Weiteren wurden
vom Ordnungsamt 25 Genehmigungsverstöße seitens der Veranstalter
festgestellt. Darüber hinaus wurden ein Bußgeld wegen
Überschreitung der nächtlichen Schlusszeit verhängt
und drei grobe Verstöße gegen die zulässige Lärmbelastung
geahndet. Als unzureichend für die Besucherzahlen habe sich
während der BRN die Anzahl öffentlicher Toiletten im Festgebiet
herausgestellt, führte Lübs weiter aus. Von 150 städtischen
Mitarbeitern seien insgesamt rund 1.800 Arbeitsstunden rund um die
Organisation des diesjährigen Stadtteilfestes geleistet worden.
Die Bezuschussung der Veranstaltung seitens der Landeshauptstadt
Dresden bezifferte er mit 92.000 Euro. Zur Organisation der BRN
insgesamt bedauerte Ralf Lübs aus Sicht des Ordnungsamtes das
Fehlen eines Gesamtveranstalters für das Stadteilfest. Als
Ausblick auf die Vorbereitung der Bunten Republik Neustadt im kommenden
Jahr kündigte er die einwöchige Vorverlegung der Veranstaltung
wegen der anstehenden Oberbürgermeisterwahl an. An der strikten
Anmeldefrist für Veranstalter der BRN 2008 solle dabei wie
bereits in diesem Jahr festgehalten werden. Den Beginn der Anmeldefrist
im nächsten Jahr benannte er in diesem Zusammenhang mit dem
5. Mai 2008, wobei dieser Termin im nächsten Jahr nochmals
rechtzeitig vorab öffentlich angekündigt werden solle.
Stellvertretend
für die Veranstalter der Bunten Republik Neustadt nahm Mirko
Sennewald zur Auswertung des diesjährigen Festverlaufs Stellung.
Als problematisch aus Veranstaltersicht bezeichnete er vor allem
die zeitige nächtliche Schlusszeit um 1.00 Uhr und schlug zur
Vermeidung von ruhestörenden Lärmbelastungen der Anwohner
eine verlängerte Schlusszeit für Veranstaltungen innerhalb
geschlossener Lokalitäten vor. Darüber hinaus plädierte
er für eine kooperativere Handhabung der Anmeldefrist zur BRN
seitens des Ordnungsamtes für kleine lokale Privatveranstalter.
Insgesamt zeigte er sich jedoch, abgesehen von Mängeln beim
eingerichteten Nottelefon des Ordnungsamtes, mit der Organisation
und dem Verlauf der diesjährigen Bunten Republik Neustadt ebenfalls
recht zufrieden. Zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit
der künftigen Festorganisation schlug er abschließend
eine gemeinsame Pressekonferenz aller beteiligten Veranstalter vor.
Text+Foto: Theodor van Bernum
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