Thema: Endspurt für den Ausbau des Bischofswegs

Dritter Bauabschnitt in den Sommerferien geplant

 
In den verkehrsarmen Sommerferien soll nun auch das letzte Großpflaster des Bischofsweges einer geräuschmindernden Asphaltdecke weichen.

Am 12. Februar informierte Klaus Dieter Lempke von Straßen- und Tiefbauamt den Ortsbeirat Neustadt über Stand der Planung zum dritten Bauabschnitt des Bischofsweges von der Prießnitz bis zur Kreuzung Forststraße.

Im Zuge des für die diesjährigen Sommerferien geplanten Straßenausbaus soll die Fahrbahn eine Verkehrsgeräuschmindernde Asphaltdecke erhalten. Für die Parkbuchten und Grundstückseinfahrten ist Großpflaster vorgesehen, wobei durch die Neuordnung des Parkraumes mit einem Verlust von etwa der Hälfte der vorhandenen PKW-Stellflächen zu rechnen ist. Die Gehwege sollen dagegen durch Granitkleinpflaster abgegrenzt und verbreitert werden. Im Zuge dieser Straßenbaumaßnahme sind Eingriffe in den vorhandenen Straßenbaumbestand erforderlich. Zwei Robinien und zwei Linden am unteren Teil des Bischofweges müssen gefällt werden. Des Weiteren müssen drei vorhandene Baumstümpfe entfernt werden. Der Grünersatz sieht dafür die Neupflanzung von insgesamt 23 Großbäumen vor, welche hauptsächlich südseitig straßenbegleitend angepflanzt werden sollen. Eine Neuanpflanzung als Allee ist nach Auskunft von Klaus Dieter Lempke in diesem Straßenabschnitt medientechnisch nicht möglich. Die bisherigen Wertstoffcontainer an der Löbtauer Straße sollen Unterflur in der Forststraße eingeordnet und der angrenzende Kreuzungspunkt künftig als Kreisel gestaltet werden. Erneuert werden soll im Zuge des Straßenausbaus auch die Straßenbeleuchtung. Insgesamt bezifferte Klaus Dieter Lempke die Kosten für den dritten Bauabschnitt des Bischofsweges mit 350.000 Euro.

Zur vorgelegten Planung äußerte sich der Ortsbeirat Neustadt in mehreren Punkten kritisch. Während die Fortsetzung des Straßenausbaus des Bischofsweges grundsätzlich begrüßt wurde, stieß die vorgeschlagene Straßenbeleuchtung auf scharfe Ablehnung. Die Stiftung Äußere Neustadt erklärte sich daher zur Übernahme der eventuellen Mehrkosten für eine ästhetisch anspruchsvollere Gestaltung der Straßenbeleuchtung bereit. Kritik übte der Ortsbeirat Neustadt auch an dem erheblichen Parkraumverlust und der Kreuzungsgestaltung als Kreisel, welche nach Auffassung der Ortsbeiräte eine zu hohe Durchfahrtsgeschwindigkeit ermöglichen würde. Eine Verkehrsberuhigende Neugestaltung dieses Straßenabschnittes wurde aus diesem Grund als wünschenswert betrachtet. Weiterhin wurde Eignung des Standortes des Unterflurcontainers für Wertstoffe in der Forststraße aus entsorgungstechnischen Gründen angezweifelt. Abschließend schlug der Ortsbeirat Neustadt die Prüfung einer baulichen Einordnung von Fahrradbügeln im Zuge der Straßenbaumaßnahme vor.


Text+Foto: Theodor van Bernum


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Copyright 2001 Dresden Neustadt Online * Stand: 26.02.2008