|
Weniger
parkende Autos sind Planungsziel
| |

Breitere
Gehwege, neue Fahrradstellplätze und deutlich weniger parkende
Autos, so könnte der nördliche Teil der Alaunstraße
nach dem gegenwärtigen Planungsstand künftig einmal
aussehen. |
In
seiner letzten Sitzung vor Weihnachten ließ sich der Ortsbeirat
Neustadt am 13. Dezember 2007 über den Planungsstand zur Umgestaltung
des nördlichen Teils der Alaunstraße unterrichten. Nach
Abschluss der Arbeiten am südlichen Teil der Alaunstraße
befinden sich diese Planungen derzeit im Stadium der Entwurfsplanung.
Wie der Neustadtplaner Thomas Pieper den Ortsbeiräten mitteilte,
sind dazu die Anregungen der im letzten Jahr veranstalteten Bürgerwerkstatt
zur weiteren Sanierung der Äußeren Neustadt aufgegriffen
worden. Diese beinhalteten eine gleichrangige Behandlung der unterschiedlichen
Verkehrsarten Fuß-, Rad- und Autoverkehr zur Steigerung der
Aufenthaltsqualität bei der Umgestaltung der nördlichen
Alaunstraße. Die dadurch zu erreichende städtebauliche
Verbesserung sei die Voraussetzung für die erfolgreiche Beantragung
entsprechender Fördermittel betonte Thomas Pieper. Wie er weiter
ausführte zeichnen sich beim derzeitigen Planungsstand erhebliche
Einschränkungen für den ruhenden Autoverkehr im Nordabschnitt
der Alaunstraße ab. Um städtischerseits dem daraus resultierenden
Mangel an Parkraum planerisch zu begegnen laufe derzeit eine Machbarkeitsstudie
zur Schaffung von Ersatzparkplätzen in annehmbarer Nähe,
die Pieper mit einem Radius von etwa 500 Metern bezifferte. Die
Möglichkeit zur Schaffung einer Tiefgarage unter dem Alaunplatz
soll in diesem Zusammenhang geprüft werden.
Anschließend
präsentierte Katrin Grütze vom Verkehrsplanungsbüro
Bit die auf den städtischen Planungsvorgaben erarbeiteten Varianten
zur Umgestaltung der nördlichen Alaunstraße. Die von
ihr vorgeschlagene Vorzugsvariante der Straßenraumgestaltung
mit verbreiterten Gehwegen, neuen Fahrradstellplätzen und einer
dafür abschnittsweise auf einseitiges Parken reduzierten Verkehrsfläche
fand beim Ortsbeirat Neustadt mehrheitlich Zustimmung. In dieser
Planvariante reduzieren sich die derzeit 88 vorhandenen Autoparkplätze
auf 55, wobei gleichzeitig 50 Fahrradstellplätze neu geschaffen
werden.
Trotz
seiner prinzipiellen Zustimmung zur vorgestellten Vorzugsvariante
merkte Dr. Christoph Meyer (SPD) kritisch an, dass aufgrund der
ausstehenden Überarbeitung des Erneuerungskonzeptes sowie der
überfälligen Fortschreibung des Verkehrsrahmenplanes für
die Äußere Neustadt eine Beurteilung von städtischen
Verkehrsbauvorhaben im Quartier durch den Ortsbeirat Neustadt mit
erheblichen Unsicherheiten verbunden sei. Hinsichtlich der Fortschreibung
dieser städtischen Planungsvorgaben vertröstete Thomas
Pieper den Ortsbeirat Neustadt allerdings noch bis weit ins nächste
Jahr hinein. Er machte dafür die erforderliche Einarbeitung
zusätzlicher Grundlagenerhebungen verantwortlich. Über
das abschließende Ergebnis müsse dann zuvor auch noch
der Stadtrat beschlussfassend entscheiden so Pieper.
Text+Foto: Theodor van Bernum
zurück
|