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Abbildung
oben:
Gleisanlagen im Abräumgebiet Große Meißner
Straße / Rähnitzgasse
Abbildung unten:
Das Neustädter Elbufer im Mai 1952. Im Vordergrund zwei
Züge an einer Ausweichstelle, im Hintergrund ist die
Werkstatt unter dem linken Bogen der Carolabrücke zu
erkennen
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Als
Ende der vierziger Jahre mit der Enttrümmerung der zerstörten Teile
der Inneren Neustadt begonnen wurde, brachte man den Schutt anfangs
an die Elbe, so wie es auch auf Altstädter Seite in größerem Stil
geschah. Die Kapazität auf den Wiesen war jedoch bald erschöpft.
Eine neue Möglichkeit bot sich in der Verfüllung einer ehemaligen
Kies- bzw. Sandgrube im Jägerpark an, die etwa das Sechsfache des
benötigten Fassungsvolumens von 0,1 Mio. Kubikmetern aufwies. Dorthin
wurden Ende November / Anfang Dezember 1951 aus der Inneren Neustadt
heraus Gleise verlegt und im Frühjahr 1952 in Betrieb genommen.
Betreiber waren das KWU Baubetriebe Stadt Dresden und die Bau-Union.
Die Strecke der "Trümmerbahn Jägerpark" (so die aktenkundige Bezeichnung)
begann nordwestlich der Augustusbrücke. Hier wurden die Loren, die
von den einzelnen Ladestellen kamen, zu Zügen mit durchschnittlich
10 Wagen zusammengestellt. Dieselloks übernahmen die Beförderung
auf dem ersten Teil der Strecke, die zunächst auf dem Fußweg an
der Elbe, östlich der Albertbrücke dann direkt über die Elbwiesen
verlief. Am Rosengarten wurden die Lokomotiven gewechselt und für
die nun folgende Bergstrecke entlang des Diakonissenweges und der
Radeberger Straße stärkere, mit Dampf betriebene Maschinen vorgespannt.
Zum Einsatz kamen insgesamt 4 Dampf- und 8 Dieselloks, teilweise
ausländischer Herkunft. Für die Wartung wurde unter einem Brückenbogen
der zerstörten Carolabrücke eine behelfsmäßige Werkstatt eingerichtet.
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