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Sorge
um des Deutschen liebstes Kind
Das
Thema "Umgestaltung der Sebnitzer Straße" bleibt im Gespräch. Die
bei der ersten Bürgerversammlung am 1. November (siehe Archiv)
vorgebrachten Einwände und Vorschläge wurden von den Planern kurzfristig
in die Entwürfe eingearbeitet. Überraschend schnell lud das Stadtplanungsamt
für den 6. Dezember zu einer zweiten Versammlung ein, diesmal in
die etwas günstiger gelegenen Räume der Außenstelle des Ortsamtes
auf der Martin-Luther-Straße 1. Erneut war das Interesse groß. Einige
der Anwohner sind - aufgeschreckt durch die in der Presse veröffentlichten
Berichte - erschienen, um ihren Unmut bezüglich der Planung zu äußern.
In der Hauptsache ging es (wie schon bei der vorangegangenen Veranstaltung)
um die Verringerung der Anzahl der Stellplätze. Doch daran ändert
sich auch nach der Überarbeitung der Pläne nichts. Das Parken wird
im mittleren Teil der Sebnitzer Straße nur auf der Nordseite im
aufgeweiteten Bereich möglich sein.
| Verbesserungen
ergeben sich für die Fußgänger im Abschnitt zwischen der Görlitzer
und der Kamenzer Straße. Der südliche (geradlinige) Gehweg wird
breiter, statt 1,50 Meter nun 2 Meter. Dafür wird der nördliche
(verspringende) Gehweg mit etwa 1,50 Metern Breite schmaler
als ursprünglich vorgesehen. Die geplante Fahrbahnbreite beträgt
unverändert 3,50 Meter (an den Enden) bzw. 6 Meter. |

| Die
Einfahrt in die Sebnitzer Straße an der Görlitzer
Straße. Der rechte Gehweg wird breiter, der linke
behält im wesentlichen seine Gestalt. Als die Aufnahme
entstand (um 1980) war das Parken auf der Sebnitzer Straße
noch kein Problem. |
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Im
aufgeweiteten Bereich werden, wie schon zwischen Görlitzer Straße
und Alaunstraße bzw. Kamenzer Straße und Prießnitzstraße, nun ebenfalls
Bäume auf der Nordseite gepflanzt. Mit der Realisierung der Umgestaltung
soll Mitte 2001 begonnen werden. Für die Bauberatungen wurde vom
Stadtplanungsamt die Teilnahme von "Anwohnervertretern" zur Konfliktbegrenzung
vorgeschlagen. Denn daß die Baumaßnahmen nicht reibungslos durchgeführt
werden können, ist vorauszusehen. Nach Beendigung der Arbeiten werden
sich die fahrzeugbesitzenden Bewohner der Sebnitzer Straße daran
gewöhnen (müssen), daß ihr Gefährt nicht mehr unbedingt vor der
Tür steht. Doch bis es soweit ist, wird es noch einige Diskussionen
geben. Gelassen können diejenigen bleiben, die erst gar kein Auto
haben.
Foto:
GEO-Magazin 10/81
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