
Der
"Niklashof" im Hechtviertel - Die neue Adresse von
"Schorsch" und Stein des Anstoßes für die
Anwohner |
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"Schorsch"
zieht um
Die
"Überraschung" war gelungen: Erst durch eine Presseveröffentlichung
in der Sächsischen Zeitung erfuhren Mitte November nicht nur
die Bewohner des Hechtviertels sondern auch offizielle Stellen,
wie z.B. das Ortsamt Neustadt, von dem unmittelbar bevorstehenden
Umzug des Obdachlosentreffs "Schorsch" ins Hechtviertel.
Ortsbeiratsmitglied
Holger Mueller von den Bündnisgrünen bzw. Parteilosen
äußerte darüber sein Unverständnis, und handelte
sich prompt Ärger mit seiner Fraktion ein. Denn das Thema ist
heikel. Niemand möchte den Obdachlosen ihre Zuflucht nehmen,
und schon gar nicht vor dem Winter. Doch der Betrieb einer solchen
Einrichtung ist gerade im Hechtviertel nicht einfach. Jahrzehntelang
galt der Stadtteil als verrufen und erst seit kurzem hat man erreicht,
von diesem schlechten Image wegzukommen. Aber die Vergangenheit
wirkt nach: noch immer sind die Mieten hier billiger als am Neustädter
Bahnhof, wohin die Stadtmission der Diakonie Dresden mit der Einrichtung
eigentlich umziehen wollte. In diesem Zusammenhang muß man
wahrscheinlich auch die äußerst spärliche Informationspolitik
der Diakonie sehen. Denn mit einer vorzeitigen Bekanntmachung wäre
es vermutlich nie zu einer Fertigstellung des neuen Domizils auf
der Hechtstraße 73 gekommen.
Mit
einem "Tag der offenen Tür" am 4. Dezember soll die
neue Einrichtung auch den Anwohnern vorgestellt werden.
Der
Obdachlosentreff im Niklashof ist auch Thema im Neustadtforum
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