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Tücken
der Statistik
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Der
Schlesische Platz vor dem Neustädter Bahnhof soll zukünftig
mehr als nur ein Parkplatz sein. |
Im
Durchschnitt war der Bach einen Meter tief, und trotzdem ist die
Kuh ersoffen. - Die alte russische Weisheit kann man auch auf die
Parkplatzsituation vor dem Neustädter Bahnhof anwenden. Zugegeben,
an den meisten Wochentagen herrscht hier nur mäßiger
Betrieb. Dies bestätigte auch eine im Zuge der bevorstehenden
Umgestaltung des Platzes durchgeführte Bestandsaufnahme. Allerdings
blieben die Verhältnisse am Wochenende weitestgehend unberücksichtigt,
aus welchen Gründen auch immer. Aber sowohl am Freitag-, als
auch am Sonntagnachmittag und -abend ist der Bahnhofsvorplatz voll
mit Autos. Und so erscheint die vorgesehene Halbierung der jetzigen
Parkmöglichkeiten vor dem Bahnhof doch etwas fragwürdig.
Parken soll dann nur noch im nördlichen Bereich möglich
sein, ebenso für Busse und Taxis. Südlich davon wird ein
bis zur Antonstraße reichender großzügiger Fußgängerbereich
inklusive neuer Grünanlagen geschaffen. In Zeiten knapper Kassen
betreffen die vorgesehenen Maßnahmen vorerst nur den südlichen
Teil, die dort noch in diesem Jahr realisiert werden sollen. Die
Umgestaltung der Parkplätze im nördlichen Bereich ist
in einem nächsten Bauabschnitt geplant; lediglich die Parkmarkierungen
werden entsprechend der notwendigen Einschränkungen geändert.
Außen vor bleibt bei all den Planungen der Billig-Einkaufsmarkt
im Neustädter Bahnhof. Dessen Kunden werden zu ihrem (soweit
vorhandenen) Fahrzeug zukünftig weit größere Wege
zurücklegen müssen.
Die
Umgestaltung des Schlesischen Platzes war ein Thema bei der Sitzung
des Neustädter Ortsbeirates am 20. April 2005.
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