Thema: Die Umgestaltung der Prießnitzstraße

Alles auf engstem Raum ...

Nach den Vorstellungen der Planungen zur Kamenzer Straße und zur Görlitzer Straße folgte nun die dritte Veranstaltung dieser Art im Monat März, die sich diesmal der Prießnitzstraße im Bereich zwischen der Louisenstraße und dem Bischofsweg widmete. Zu der am 29.3. stattgefundenen Bürgerversammlung kamen mehr Anwohner und Interessierte ins Stadtteilhaus als dort Plätze vorhanden waren. In drangvoller Enge folgten die teils sitzenden, teils stehenden Zuhörer den Ausführungen der Planer.


Blick vom Bischofsweg in die Prießnitzstraße


Im unteren Bereich - zwischen Sebnitzer Straße und der Louisenstraße - wurde die Prießnitzstraße bereits in früheren Jahren schon einmal asphaltiert.



Das von der Stadtplanungsamt beauftragte Ingenieurbüro entwickelte, ausgehend von einem ersten Entwurf, der eine Fahrbahnbreite von 4 Metern und beidseitig anschließende Parkstreifen von je 2 Metern vorsah, eine Vorzugsvariante, die mit einer breiteren Fahrbahn von 4,35 Metern den Begegnungsfall PKW und Kleintransporter ermöglicht. Dafür wurden die Parkstreifen auf eine minimale Breite von 1, 80 Metern reduziert. Für die Gehwege bleiben etwa 2 Meter auf jeder Straßenseite.

Für LKW werden Ausweichmöglichkeiten im Bereich der Parkstreifen geschaffen, einmal im Abschnitt südlich der Schönfelder Straße und einmal nördlich von ihr. Letztere soll gleichzeitig dem Anlieferverkehr der Union-Druckerei dienen.

Die Fahrbahn erhält einen lärmmindernden Asphaltbelag, für die Parkstreifen wird das jetzt vorhandene Großpflaster wiederverwendet. Die Gehwegplatten aus Granit kommen ebenfalls erneut zum Einsatz. An den Einmündungen der Schönfelder Straße, der Sebnitzer Straße und am Bischofsweg werden die Gehwege vorgezogen, um den Fußgängern einen besseren Einblick in den Straßenraum zu gewähren. Vor dem Stadtteilhaus wird ein platzartiger Aufenthaltsbereich geschaffen, der auch Abstellmöglichkeiten für Fahrräder bieten soll.

Wie schon bei der Görlitzer Straße, wurde betont, daß es sich hier um eine Entwurfsplanung handelt, und eine Realisierung der Baumaßnahme frühestens 2002 vorgesehen ist. Zuvor wird eine Ausführungsplanung erarbeitet, die auch die von den Anwohnern vorgebrachten Einwände und Vorschläge, wie Straßengrün, Einrichtungsverkehr, Abpollerung der Gehwege an den Einmündungen, berücksichtigen soll. Die Überarbeitung wir in einer zweiten Bürgerversammlung öffentlich vorgestellt.


Zweirichtungsverkehr, beidseitiges Parken und Gehwege - nur durch die Minimierung der erforderlichen Querschnitte ist es möglich, alle Funktionen auf der Prießnitzstraße unterzubringen.

 

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