Porträt des Monats: Uwe Schneider
April 2003

Erst Dresdner, dann Neustädter

Im Jahre 1992 wurde die Stiftung Äußere Neustadt gegründet. Seit zehn Jahren ist Uwe Schneider Mitglied im Vorstand und seit 1996 dessen Vorsitzender. Grund genug, ihn einmal genauer vorzustellen.

 

Uwe Schneider ist Jahrgang 62 und, obwohl gebürtiger Berliner, ein echtes "Kind der Neustadt". Groß geworden ist er auf der Görlitzer Straße, dann zog die Familie an den Dresdner Stadtrand. Der Schwimmunterricht im alten Nordbad zählt zu den bleibenden Erinnerungen an die damalige Zeit. Nach einem fünfjährigen Auslandsstudium in Budapest folgte 1986 die Rückkehr in die Neustadt. In seiner ersten Arbeitsstelle, dem "VEB BMK Kohle und Energie", war der diplomierte Bauingenieur u.a. mit den Planungen zur Rekonstruktion der Neustädter Markthalle beschäftigt, was die Begeisterung für die Altbausanierung weckte. Die Volkskammerwahlen im Mai 89 bedeuteten den Einstieg in die aktive Stadtteilarbeit. Aus einer Bürgerinitiative gegen Wahlfälschung entwickelte sich die "Interessengemeinschaft Äußere Neustadt", in der sich auch Uwe Schneider vor allem gegen den bereits beschlossenen Flächenabriß in der Äußeren Neustadt einsetzte. In der Wendezeit kamen weitere Aktivitäten hinzu, so in der Arbeitsgruppe Stadtentwicklung der "Gruppe der 20", und in der Sanierungskommission, dem "Runden Tisch" der Neustadt, deren Geschäftsführer er zeitweilig war.

Von 1990 bis 1994 arbeitete Uwe Schneider als Stadtplaner beim Architekturbüro Planerkollektiv, seitdem ist er freiberuflich als Projektentwickler, Planer und Bauleiter für Wohnprojekte und private Investoren (nicht nur) in der Äußeren Neustadt tätig. Die Arbeit im Vorstand der IG Neustadt mußte er vor zwei Jahren aus zeitlichen Gründen abgeben.

In den Vorstand der Stiftung Äußere Neustadt wurde Uwe Schneider nicht zuletzt auch wegen seines Engagements im und für den Stadtteil gewählt. (Ausführliche Informationen zur Geschichte und Arbeit der Stiftung kann man unter www.stiftung-dresden-neustadt.de nachlesen.)

Und so beschreibt der Stiftungsvorsitzende sein Verhältnis zur Neustadt: "Ich bin zuerst Dresdner, dann Neustädter."

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Copyright 2001 Dresden Neustadt Online * Stand: 02.04.2003