|
Erst
Dresdner, dann Neustädter
Im
Jahre 1992 wurde die Stiftung Äußere Neustadt gegründet.
Seit zehn Jahren ist Uwe Schneider Mitglied im Vorstand und seit
1996 dessen Vorsitzender. Grund genug, ihn einmal genauer vorzustellen.
| |
 |
Uwe
Schneider ist Jahrgang 62 und, obwohl gebürtiger Berliner,
ein echtes "Kind der Neustadt". Groß geworden ist
er auf der Görlitzer Straße, dann zog die Familie an
den Dresdner Stadtrand. Der Schwimmunterricht im alten Nordbad zählt
zu den bleibenden Erinnerungen an die damalige Zeit. Nach einem
fünfjährigen Auslandsstudium in Budapest folgte 1986 die
Rückkehr in die Neustadt. In seiner ersten Arbeitsstelle, dem
"VEB BMK Kohle und Energie", war der diplomierte Bauingenieur
u.a. mit den Planungen zur Rekonstruktion der Neustädter Markthalle
beschäftigt, was die Begeisterung für die Altbausanierung
weckte. Die Volkskammerwahlen im Mai 89 bedeuteten den Einstieg
in die aktive Stadtteilarbeit. Aus einer Bürgerinitiative gegen
Wahlfälschung entwickelte sich die "Interessengemeinschaft
Äußere Neustadt", in der sich auch Uwe Schneider
vor allem gegen den bereits beschlossenen Flächenabriß
in der Äußeren Neustadt einsetzte. In der Wendezeit kamen
weitere Aktivitäten hinzu, so in der Arbeitsgruppe Stadtentwicklung
der "Gruppe der 20", und in der Sanierungskommission,
dem "Runden Tisch" der Neustadt, deren Geschäftsführer
er zeitweilig war.
Von
1990 bis 1994 arbeitete Uwe Schneider als Stadtplaner beim Architekturbüro
Planerkollektiv, seitdem ist er freiberuflich als Projektentwickler,
Planer und Bauleiter für Wohnprojekte und private Investoren
(nicht nur) in der Äußeren Neustadt tätig. Die Arbeit
im Vorstand der IG Neustadt mußte er vor zwei Jahren aus zeitlichen
Gründen abgeben.
In
den Vorstand der Stiftung Äußere Neustadt wurde Uwe Schneider
nicht zuletzt auch wegen seines Engagements im und für den
Stadtteil gewählt. (Ausführliche Informationen zur Geschichte
und Arbeit der Stiftung kann man unter www.stiftung-dresden-neustadt.de
nachlesen.)
Und
so beschreibt der Stiftungsvorsitzende sein Verhältnis zur
Neustadt: "Ich bin zuerst Dresdner, dann Neustädter."
zurück
|