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Jedem
seinen Parkplatz
In
der Äußeren Neustadt einen Parkplatz zu finden, ist nicht
so einfach. Und vor allem die Anwohner sind genervt, wenn allabendlich
die unzähligen motorisierten Kneipenbesucher die Suche zusätzlich
erschweren. 3.700 Stellplätze sind im Bestand, 5.500 werden
benötigt. Bereits seit mehreren Jahren wird an Konzepten gearbeitet,
um die jetzige Situation zu verbessern. Einige Anstrengungen wurden
bereits unternommen, wie die jüngsten Reglementierungen auf
der Alaun- und der Sebnitzer Straße, sowie die Einrichtung
des Parkplatzes neben der Scheune beweisen. Bei der Ortsbeiratssitzung
am 14. Mai wurde die neueste Studie vorgestellt.
Der
Maßnahmeplan sieht eine stufenweise Umsetzung in drei Abschnitten
vor. Vor allem geht es um die "Bewirtschaftung" der vorhandenen
Stellplätze durch die Schaffung von Anwohnerparkplätzen
bzw. die Einrichtung von kostenpflichtigen Parkzonen. Dabei soll
die Gebühr für letztere - aufgrund der Besonderheit des
Viertels - von 8:00 bis 24:00 erhoben werden. Bis Ende 2004 sollen
in der 1. Stufe die Zahl der unbewirtschafteten Stellplätze
auf ein Viertel reduziert werden und durch einen neuen Parkplatz
an der Königsbrücker Straße 8/10 neue Stellplätze
geschaffen werden.
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Der
Platz für das geplante Parkhaus auf der Kamenzer Straße
ist noch immer frei
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Stufe 2 beinhaltet, bis 2006 die gebührenpflichtigen Parkplätze
gegenüber dem Bestand zu verdoppeln und das Anwohnerparken
auf mehr als 1.000 Plätze zu erweitern sowie 600 Stellplätze
neu zu schaffen. Gleichzeitig sollen die Tiefgarage auf der Louisenstraße
und das Parkhaus an der Kamenzer Straße verwirklicht werden.
In der letzten Stufe, die zwischen 2010 und 2015 realisiert sein
soll, sind keine unbewirtschafteten Stellplätze mehr vorgesehen.
Neue Parkhäuser bzw. Tiefgaragen an der Bautzner, der Königsbrücker
Straße, am Bischofsweg, und auf dem Grundstück des geplanten
Hundertwasser-Hauses sollen den Parkdruck, der vor allem durch die
zahlreichen Besucher von außerhalb entsteht, auf ein Minimum
reduzieren.
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