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Zur
Kasse bitte!
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Für die Umsetzung des geplanten Parkraumbewirtschaftungskonzeptes
wurde an der Kamenzer Straße schon mal das Gelände
des hier vorgesehenen Parkhauses beräumt ... |
Neunhundertvierzigtausend
(als Zahl: 940.000) Euro sind eine Menge Geld. Doch soviel kostet
es, um die erste Stufe des geplanten Parkraumbewirtschaftungs- konzeptes
Äußere Neustadt zu verwirklichen. Für die Maßnahme,
mit der noch in diesem Jahr begonnen werden soll, werden allein
675.000 Euro für neue Parkierungsanlagen und Parkscheinautomaten
benötigt. Hinzu kommen 180.000 Euro für den neuen Parkplatz
an der Königsbrücker Straße 8 sowie Planungskosten
in Höhe von etwa zehn Prozent der Bausumme. Dem gegenüber
stehen prognostizierte Einnahmen von ca. 490.000 Euro im Jahr, die
sich neben den Gebühren für das Zeitparken (hier rechnet
man mit 250 Euro pro Stellplatz und Jahr) zum allergrößten
Teil aus Stellplatzablösegebühren (405.000 Euro) und den
Einnahmen aus Anwohnerparken zusammensetzen. Letztere sind zwar
mit 60.000 Euro kalkuliert, diese Zahl wird aber nur erreicht, indem
die derzeit noch geltende Jahresgebühr von etwa 25 Euro (früher
50 DM) demnächst auf 30 Euro angehoben werden wird. Wirtschaftlich
gesehen sollen sich die Baukosten innerhalb von zwei Jahren amortisiert
haben, sofern die finanziellen Mehrbelastungen von den motorisierten
Bewohnern der Äußeren Neustadt auch tatsächlich
getragen werden. Doch dafür lockt die Stadt mit Vergünstigungen:
Wer seine Dauerparkkarte gleich für zwei Jahre beantragt, bezahlt
insgesamt nur 50 Euro. Na, wenn das kein Angebot ist ...
Das
Parkraumbewirtschaftungskonzept ist auch Thema im Neustadtforum
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