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Verschmähter
Luxus
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Die
Baulücke in der Kamenzer Straße (zwischen Schönfelder
und Sebnitzer Straße) soll bald ein Parkhaus füllen |
Billig
wird's nicht. Damit sind für das geplante Parkhaus an der Kamenzer
Straße weniger die Herstellungskosten gemeint, als die vorgesehenen
Nutzungsgebühren. Allein für die den Anwohnern vorbehaltenen
hundert Stellplätze sind jeweils 38 Euro im Monat zu berappen.
Noch teurer sind die gewerblich genutzten Stellplätze (27 an
der Zahl) für 45 Euro monatlich. Da bleibt die Frage offen,
ob das Parkhaus nach dessen Errichtung auch wirklich ausgelastet
sein wird. Und dass die zusätzlich vorgesehenen 67 Kurzzeitparker
tatsächlich eine Entschärfung der prekären Parkplatzsituation
in der Äußeren Neustadt - besonders am Abend - bringen
werden, ist wohl auch nicht zu erwarten.
Doch
der Bauherr und zukünftige Betreiber des Parkhauses zeigt sich
zuversichtlich. Schwer wird es ihm auch nicht gemacht, denn ein
Großteil der Investitionskosten in Höhe von 3,3 Millionen
Euro wird über Städtebaufördermittel und Stellplatzablösegebühren
finanziert. So sind dann auch die verwaltungsrechtlichen Genehmigungen
weniger das Problem.
Der
Widerstand regt sich vor allem bei den potenziellen Nutzern, den
Anwohnern der Kamenzer Straße. Sie befürchten durch den
Neubau eine Zunahme der Emissionsbelastung, vorrangig durch den
zusätzlichen Erschließungsverkehr. Aber auch der Verlust
der bisherigen - wenn auch "wilden" - Freifläche
wird beklagt. Von einer inzwischen gegründeten Bürgerinitative
wird als Kompromiß der Bau eines ebenerdigen Parkplatzes mit
hundert Stellplätzen auf dem geplanten Parkhausgelände
vorgeschlagen.
Die
Planungen für das Parkhaus wurden am 24. Mai in einer Informationsveranstaltunung
im Ortsamt Neustadt öffentlich vorgestellt.
Das
Parkhaus Kamenzer Straße ist auch Thema im Neustadtforum
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