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Sieben
plus Eins
Noch
immer dämmert der Neustädter Hafen an der Leipziger Straße
im Dornröschenschlaf. Schon vor einem Jahr gab es Vorschläge,
im Rahmen des EU- geförderten Stadtteilentwicklungsprojektes
"Leipziger Vorstadt/ Pieschen" die Schiffahrtsabteilung
des Verkehrsmuseums dort unterzubringen. Doch bei der weiteren Konkretisierung
des Vorhabens war davon nichts mehr zu hören.
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Nun
übernimmt die "Sächsische Binnenhäfen
Oberelbe GmbH" als Grundstückseigentümerin
einen eigenen Vorstoß zur Revitaliserung des Geländes.
In Anlehnung an die erfolgreich durchgeführte Umnutzung
des Alberthafens bot sie an, im Neustädter Hafen anstelle
der leerstehenden Lagerschuppen einen Neubau für die
Dresdner Staatsoperette zu errichten.
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Trostlosigkeit
bestimmt das Bild im Neustädter Hafen.
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Für
die derzeit noch in Leuben untergebrachte Operette ist schon seit
längerer Zeit ein Umzug geplant. Zur Zeit stehen sieben verschiedene
Standorte zur Prüfung an, u.a. der Kulturpalast am Altmarkt
und der Postplatz. Das Kulturamt setzt auf Innenstadtnähe,
weshalb der Vorschlag mit dem Neustädter Hafen dort auch erst
mal auf Ablehnung stieß. Doch die Spielleitung der Operette
begrüßt die Idee und unterstützt die Hafengesellschaft
bei ihrem Vorhaben.
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Und
auch
der Ortsbeirat Neustadt setzte sich bei seiner letzten Sitzung
in seltener Einmütigkeit für die Prüfung des
Standortes ein. Aber entscheiden werden letztendlich die Fachämter.
Die Größe des derzeitigen Hafenareals beträgt
5600 Quadratmeter. Außer dem Haus des Hafenmeisters
und dem Torhaus sollen alle vorhandenen Gebäude abgerissen
werden. Der geplante Neubau (rot hervorgehoben) ist für
600 bis 1000 Plätze ausgelegt, die voraussichtlichen
Baukosten sind mit 18 Millionen Euro veranschlagt.
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