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Pflaster
statt Asphalt
Die
Nieritzstraße verbindet die Königstraße in Höhe
der Dreikönigskirche mit der Theresienstraße. Sie ist
im Barockviertel der Inneren Neustadt zwar nicht die letzte, jedoch
die einzige Straße, bei der eine Umgestaltung im Moment möglich
ist (auf der Heinrichstraße und der Rähnitzgasse verhindert
die Ruine des Hotels "Stadt Leipzig" einen Beginn bzw.
die Fertigstellung der Straßenbauarbeiten).
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Blick
von der Theresienstraße Richtung Dreikönigskirche |
Wesentliches
wird sich auf der Nieritzstraße allerdings nicht ändern.
Die Aufteilung des Verkehrsraumes soll beibehalten werden, d.h.,
die Breite der Fußwege und der Fahrbahn bleiben gleich. Auch
das Parken soll weiterhin in gewohnter Weise möglich sein;
ebenso der Zweirichtungsverkehr, wobei eine Einbahnstraßen-Lösung
als Option berücksichtigt wird. Das optische Erscheinungsbild
wird an die benachbarte Königstraße angepaßt und
der jetzige Fahrbahnbelag aus Asphalt durch Kleinpflaster ersetzt.
Die Parkstreifen werden ebenfalls in Kleinpflaster, Einfahrten in
Großpflaster ausgeführt. Die Gestaltung der Fußwege
ändert sich nicht, jedoch wird die Straßenbeleuchtung
erneuert, und gemäß dem historischen Vorbild an den Häusern
installiert. Im platzartigen Einmündungsbereich der Nieritzstraße
in die Theresienstraße ist die Einrichtung einer Ein- und
Ausstiegstelle für Touristenbusse vorgesehen, wodurch einige
der jetzt vorhandenen Stellplätze wegfallen werden.
Für
die Arbeiten ist - bei Vollsperrung der Straße - eine Bauzeit
von 5 bis 6 Wochen vorgesehen. Die Ausführung soll noch in
diesem Jahr erfolgen und auf jeden Fall vor Beginn der Frostperiode
beendet sein. Es sind etwa 250.000 Euro an Baukosten veranschlagt,
die aus Städtebaufördermitteln finanziert werden sollen.
Der
Ortsbeirat Neustadt stimmte den Plänen bei seiner Sitzung am
16. April einstimmig zu.
Weitere
Informationen zur Nieritzstraße finden Sie auch in unserer
Rubrik Die
Geschichte der Neustädter Straßennamen
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