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Gut
gewürzt
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Eigenwilliger
Bau: das neue mexikanische Restaurant "Espitas" an
der Alaunstraße |
Zwar
stürzte der Bagger in der Baugrube um, doch so etwas ficht
Alexander Wolf, 26 Jahre, Basecapträger, Bauherr und künftiger
Mitbetreiber des neuen mexikanischen Restaurants an der Alaunstraße,
nun wirklich nicht an. Im Eilschritt hat er das Baugenehmigungsverfahren
durchlaufen, und während mancher Neustädter sich noch
staunend fragt, wieso die ehemalige Freifläche an der Kreuzung
von Alaun- und Louisenstraße überhaupt bebaut wird, lässt
Wolf schon mexikanische Pinienhölzer für den Innenausbau
nach Dresden verschiffen.
Hat
alles seine Ordnung, beruhigt Andrea Steinhoff vom Stadtplanungsamt
besorgte Gemüter. Zwar gibt es keinen Bebauungsplan für
dieses Areal, doch ein Städtebauwettbewerb aus dem Jahr 1993
habe ebenfalls schon die Bebauung dieses Grundstücks vorgesehen.
Im Sommer letzten Jahres war es ausgeschrieben worden, der Zwickauer
Alexander Wolf erhielt den Zuschlag. Das Büro Zumpe, Düsterhöft
und Richter hat nun ein Gebäude entworfen, das sich an die
Proportionen des Kinder- und Jugendhauses "Louise" anlehnt.
Von außen sind drei Etagen zu sehen, innen gibt es vier einzelne
Ebenen. Gebaut wird nicht bis an die Grundstücksgrenze heran,
sondern davor kommt eine Terrasse, in der 1. Etage gibt es Balkons
zur Alaun- und Louisenstraße hin.
Dafür,
dass die neue Lokalität namens "Espitas" ein Erfolg
wird, stehen zwei Vorläufer in Zwickau und hier in Dresden
an der Bodenbacher/Zwinglistraße. Die laufen so gut, dass
sich Alexander Wolf zu dem neuerlichen Ableger in der Neustadt entschloss:
etwa 150 Plätze innen, noch mal 60 bis 80 auf der Terrasse;
"Gastronomie, aber keine Partys, vielleicht ab und an ein bisschen
Livemusik zum Brunch". Die Konkurrenz sieht's großteils
gelassen: "Besser hier als in der Altstadt." (mi)
Grafik:
Zumpe, Düsterhöft und Richter
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