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EU
soll helfen
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Leipziger Vorstadt - westlicher Teil
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Die
Leipziger Vorstadt - gemeint ist hier der Bereich zwischen
Großenhainer Straße und Elbe - bietet keinen ansehnlichen
Anblick. Brachliegende Gewerbeflächen, teilweise zugewachsen,
teilweise schon leergeräumt, bestimmen das Bild beiderseits
der Leipziger Straße. Schon vor Jahren aufgestellte
Bauschilder und die Stahlskelettruine eines unvollendet gebliebenen
Neubaus offenbaren die Schwierigkeiten, die Investoren mit
diesem Standort haben. Selbst die Ansiedlung der VW-Manufaktur
auf dem Gelände vom Alten Schlachthof und der ehemaligen
Porzellanmanufaktur Villeroy & Boch ließ sich nicht
verwirklichen.
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Nun
soll mit Hilfe von Fördergeldern der Europäischen Union
ein neuer Versuch unternommen werden, die Struktur des Gebietes
zu verbessern. Dazu wurde ein förmliches "Entwicklungsgebiet
Leipziger Vorstadt/ Pieschen" festgelegt. Es umfaßt die
zwischen der Leipziger Bahn und der Elbe gelegenen Teile der Leipziger
Vorstadt und Pieschens. Der Schwerpunkt des Konzeptes liegt dabei
jedoch im Bereich der zum Ortsamtsbereich Neustadt gehörenden
Leipziger Vorstadt.
Damit das Geld noch im Förderzeitraum bis 2006 eingesetzt werden
kann, mußte der Antrag bis zum 15. Mai bei der zuständigen
EU-Kommission gestellt worden sein. Auf Grund des enormen Zeitdrucks
erfolgte die Vorstellung des vom Stadtplanungsamt erarbeiteten Entwicklungskonzeptes
vor dem Ortsbeirat Neustadt nun erst bei dessen Sitzung am 25. Juli.
Die Höhe der über sieben Jahre laufenden Förderung
beträgt 30 Millionen DM. Da für private Bauvorhaben jeweils
nur 200.000 DM als Anschubfinanzierung zur Verfügung gestellt
werden können, richtet sich das Hauptaugenmerk der Verwaltung
auf die Verwendung der Gelder für kommunale Vorhaben. Neben
dem Sachsenbad und dem Straßenbahnhof Mickten in Pieschen,
für deren geplante Nutzungen sich bisher keine Geldgeber gefunden
haben, ist als zentraler Gedanke die Neuansiedlung des Dresdner
Verkehrsmuseums in der Leipziger Vorstadt vorgesehen.
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Momentan
werden für das Museum noch die Räume im Johanneum
am Neumarkt genutzt. Als neuer Standort stehen das Gelände
und die Gebäude des Neustädter Güterbahnhofes
zur Verfügung.
Der Ort bietet sich an, schließlich war hier von 1839
bis 1901 der Endpunkt der ersten deutschen Ferneisenbahn.
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Reste des ehemaligen Personenbahnhofs der Leipzig-Dresdner
Eisenbahn.
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Der
ebenfalls in der Leipziger Vorstadt gelegene Neustädter Elbhafen
könnte die Schiffahrtsabteilung des Verkehrsmuseums aufnehmen.

Der
Neustädter Elbhafen: Schon jetzt kommt angesichts der schwimmenden
Veteranen ein wenig Museumsstimmung auf.
Mit
dem
Verkehrsmuseum wäre ein guter Anfang zur Revitalisierung der
Leipziger Vorstadt gemacht. Womöglich finden dann auch private
Bauherren wieder Interesse an einer Neubebauung der jetzigen Brachflächen.
Bleibt nur zu hoffen, daß die Fördergelder tatsächlich
bewilligt werden.
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