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"Hexensabbat"
im Waldschlößchen
Der
"KlubKomiK" ist keine Dresdner Erfindung, sondern der
Ableger einer seit Jahren in Berlin recht erfolgreich laufenden
Comedy-Show. Seit Februar präsentiert Kabarettist und Moderator
Martin Quilitz einmal im Monat in den Gewölben des Arteum bekannte
und weniger bekannte Künstler der Szene. Am 25. April waren
dies "Schwarze Grütze" und Barbara Kuster aus Potsdam,
Tube aus Berlin sowie Marius Jung aus Köln.
Die
Atmosphäre war gemütlich und der Raum gut gefüllt.
Gastgeber Martin Quilitz gab sich jede Mühe, das Publikum auf
die zu erwartenden Gäste einzustimmen. Das musikalische Duo
"Schwarze Grütze" bot liedhaft dargebrachten Humor
der schwärzesten Art. Barbara Kuster spielte mal das personifizierte
Preußentum, mal den Vamp á la Tina Turner. Der Kölner
Marius Jung lieferte einen - nicht zuletzt wegen seiner Herkunft
aus der deutschen Medienmetropole schlechthin - gekonnt professionellen
Auftritt. Eher unscheinbar kam "Tube" alias Tobias Herre
daher. Sein Beitrag beschränkte sich auf das Vorlesen selbst
verfasster Geschichten, doch die waren so voll Witz, dass sich alles
zu erwartende Drumherum eigentlich erübrigte. Und wie bei jedem
KlubKomiK gab es auch wieder einen Film mit Olaf Schubert, in dem
sich dieser - passend zum Motto - mit dem Thema Hexen befasste.
Vorteilhaft
erwies sich die Aufteilung des Programms in zwei Teile, wodurch
die Auftritte der einzelnen Künstler nicht zu lang wurden,
und sich die Zuschauer zwischendurch an dem übrigen Ambiente
des Arteums erfreuen konnten. Die ganze Veranstaltung dauerte (mit
Pause) etwa zweieinhalb Stunden.
Die
nächste Veranstaltung des KlubKomiK findet am 30.Mai statt,
wieder mit zwei Vorstellungen 19:30 und 22:30. Infos unter www.dresden-lacht.de
Die Künstler von oben nach unten:
Marius Jung, Schwarze Grütze, Barbara Kuster, Tube, Olaf Schubert
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