
Das
Kleine Haus, einen Tag nach der offiziellen Wiedereröffnung |
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Kleines
Haus ganz groß
Am
15. Januar 2005 war es soweit, und ein durchaus erfreuliches Ereignis.
Denn dass das "Kleine Haus" als eine der Spielstätten
des Staatsschauspiels Dresden jemals wieder reaktiviert werden würde,
schien lange Zeit mehr als fraglich. Als das Theater im Jahre 1998
wegen bautechnischer Mängel schließen mußte, lag
eine Wiedereröffnung in weiter Ferne. Zumal mit dem provisorisch
eingerichteten Schlosstheater (im Dresdner Stadtschloß) eine
durchaus akzeptable Ersatzspielstätte gefunden wurde. Doch
nach vier Jahren Dornröschenschlaf begannen 2002 die Bauarbeiten
an dem historischen Theaterbau in der Glacisstraße. Historisch
auch deshalb, weil hier unmittelbar nach Kriegsende mit der Aufführung
von Lessings "Nathan der Weise" der Theaterbetrieb in
Dresden wieder aufgenommen wurde. Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit
präsentiert sich das Gebäudeensemble nun sowohl restauriert
als auch neu. Geblieben sind das äußere Erscheinungsbild
und die Kubatur des eigentlichen Theatergebäudes sowie die
Treppenanlagen von der Straße hinauf zum Theatervorplatz.
Hinzugekommen sind die vorgelagerten Seitenflügel, wovon der
linke u.a. Räume für den Theaterintendanten aufnimmt,
der rechte hingegen das Theaterrestaurant und Bistro "Kohlhaas"
beherbergt. Der Theatersaal ist in seiner Größe mit 386
Plätzen gleich geblieben, nur liegt er jetzt eine Etage tiefer.
In den Dachräumen fand dafür eine Probebühne Platz.
Dank des neu eingebauten Orchestergrabens kann das künstlerische
Spektrum der Vorstellungen nun vor allem auch im musikalischen Bereich
erweitert werden.
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