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Für
jeden etwas
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Noch
wächst das Grün auf den brach liegenden Grundstücken
an der Kiefernstraße. Doch grün soll es hier auch
im Falle einer Neubebauung bleiben ... |
Der
Traum vom Häuschen mit Garten endete bisher nicht selten in
der Tristesse von Eigenheimsiedlungen. Doch das könnte sich
bald ändern, zumal auch die grünen Wiesen als Bauland
inzwischen knapp werden. "Nachhaltigkeit" ist das Zauberwort,
mit dem der städtebaulichen Entwicklung durch den Gesetzgeber
unlängst eine neue Richtung gegeben wurde. Die Kiefernstraße
im Hechtviertel mit ihren kriegsfolgebedingt noch immer zahlreich
brachliegenden Grundstücken bietet dafür ein geeignetes
Betätigungsfeld. Bis zu ihrer Zerstörung 1945 standen
hier drei- bis viergeschossige Gründerzeithäuser an der
Straße sowie noch einmal als zweite Reihe dahinter in den
Höfen. Diese Grundstruktur soll für eine Neubebauung beibehalten
werden. Allerdings - und hier setzt die Nachhaltigkeit ein - ist
an differenzierte Wohnformen entsprechend der verschiedenen Bedürfnisse
gedacht. Wer heute noch in einer Stadtwohnung lebt, möchte
als Familie vielleicht bald "im Grünen" wohnen. So
soll es an der Kiefernstraße wechselweise Stadthäuser
mit Mietwohnungen an der Straße und rückwärtig bebaute
Eigentumsparzellen geben.
So
gut die Idee ist, die Umsetzung bleibt problematisch. Das vorgesehene
Areal ist kein Niemandsland, sondern hat verschiedene Eigentümer.
Und die sind von den aktuellen Planungen nicht unterrichtet worden.
Bei der Vorstellung des Projektes am 29. Juni vor dem Ortsbeirat
Neustadt ging es von seiten des Stadtplanungsamtes zwar nur um die
Beschlußvorlage zur Aufstellung eines Bebauungsplanes. Der
Stand der Bearbeitung läßt jedoch vermuten, dass das
Vorhaben intern schon weiter fortgeschritten ist als bisher öffentlich
verlautbart.
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