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Barockes
Kleinod auf der Hauptstraße
In
dem Bestreben, der Hauptstraße ihr negativ anlastendes
Image realsozialistischer Vergangenheit zu nehmen, saniert die
Wohnbau Nordwest nicht nur aufwendig die Plattenbauten aus DDR-Zeiten,
sondern ist auch bemüht, die noch vorhandene Barockbebauung
so weit wie möglich aufzuwerten.
Die Häuser Nr. 9 bis 19 (zwischen Obergraben und Dreikönigskirche)
überstanden sowohl Krieg als auch Nachkriegskahlschlag
und wurden bereits in den siebziger Jahren als Reminiszenz an
vergangene Zeiten in die Neugestaltung der damaligen "Straße
der Befreiung" integriert. |
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Der
Durchgang Hauptstraße 17. Er führt direkt zum Societaetstheater |
Im
"Kügelgenhaus" (Nr. 13) wurde das Museum zur Dresdner
Frühromantik eingerichtet, in der benachbarten Nr. 11 fand
das "Podium", eine Kleinkunstbühne, Platz. Die Rekonstruktion
der Gebäude erfolgte damals vor allem unter funktionalen und
bautechnischen Gesichtspunkten und beschränkte den öffentlichen
Bereich im wesentlichen auf die Vorderhäuser.
Grundgedanke der im Jahre 2000 begonnenen Umplanung ist die Öffnung
der Innenhöfe und Erschließung der rückwärtigen
Bereiche. So entstanden insgesamt sechs sogenannte "Passagen",
die von der Hauptstraße aus parallel durch die Gebäude
führen. In den Erdgeschossen wurden 21 Gewerbeeinheiten untergebracht,
die überwiegend als "Schauwerkstätten" des Kunsthandwerks
genutzt werden sollen. Aber auch drei gastronomische Einrichtungen,
eine davon im Kügelgenhaus, sind vorgesehen. Die Obergeschosse
werden weiterhin durch das Museum sowie durch das Tschechische Zentrum
genutzt, außerdem sind noch 33 Wohnungen vorhanden.
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Sieben
Millionen Euro investierte die Wohnbau Nordwest in den Umbau.
Von den Wohnungen sind zur Zeit etwas mehr als die Hälfte
vermietet, von den Läden fast alle bis auf drei.
Der
Hof im Durchgang der Hauptstraße 11 entstand vollkommen
neu: Der barocke Altbau (rechts im Bild) wurde um einen gestalterisch
angepaßten Neubau (links) ergänzt |
Am
3. und 4. Oktober wird die Eröffnung der DRESDNER KUNSTHANDWERKERPASSAGEN
mit einem Fest gefeiert. Auf die Besucher warten viele Überraschungen
und Highlights, mit Puppenspielern, Pantomimen, Straßenclowns,
Musikern u.v.m. Jeweils von 11:00 bis 18:00.
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