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Dresdner
Luftfahrtgeschichte in der Neustadt
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Ausschnitt
aus dem Dresdner Stadtplan von 1928 |
Die
Wiege der Dresdner Luftfahrt befindet sich eigentlich in Kaditz.
Doch als in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts mit der Aufnahme
des Linienflugverkehrs das dortige Gelände zu klein wurde,
suchte man Ersatz und fand ihn in dem ehemaligen Kavallerie-Übungsplatz
auf dem Heller. Schon früher war das Sandplateau gelegentlich
als Landeplatz für Luftschiffe genutzt worden. Am 12. April
1926 ging der Flughafen Heller offiziell in Betrieb. Die im gleichen
Jahr gegründete "Deutsche Lufthansa" baute in kurzer
Zeit ein Netz von Fluglinien auf, das auch Dresden mit anderen Großstädten
im In- und Ausland verband. Allerdings herrschten auf dem Heller
relativ ungünstige klimatische Bedingungen, die immer wieder
zu schweren Flugzeugabstürzen führten. Auch ließen
die geografischen Gegebenheiten eine Erweiterung des Areals nicht
zu. Deshalb wurde 1935 der Flugbetrieb nach Klotzsche verlegt.
Das
Gelände des ehemaligen Flughafens auf dem Heller fand nach
1945 eine neue Nutzung. Es wurde parzelliert und den notleidenden
Dresdnern als Gartenland zur Verfügung gestellt. Heute ist
es die größte Kleingartenkolonie Deutschlands.
An
den einstigen Flughafen erinnert heutzutage nur noch das Vereinslokal.
Es befindet an der Stelle des ehemaligen Flughafengebäudes.
Bild links: Eine Junkers F13 vor dem Abfertigungsgebäude auf
dem Flughafen Heller
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