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Die
Innere Neustadt "vergrößert" sich
Erweiterte
Erhaltungssatzung für Innere Neustadt beschlossen
von Lutz-Wolfram Reiter

Nun
hat sie Rechtskraft. Vor wenigen Tagen hat auch der Stadtrat der
erweiterten Erhaltungssatzung für die Innere Neustadt zugestimmt.
Damit steht der Stadtverwaltung ein konkretes Instrument bei der
Entwicklung und Sicherung des Stadtgebietes zwischen Anton- und
Glacisstraße sowie dem Königsufer zur Verfügung.
Der Geltungsbereich gilt nun auch für die Bereiche Königsufer
und Jägerhof-Areal/Regierungsviertel. Die schon vorhandenen
Abschnitte Altendresden und Grünring sind um die Bereiche Hauptstraße
mit Neustädter Markt und Palaisplatz sowie um den Bereich der
Antonstraße mit dem Schlesischen Platz erweitert worden.
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"Altendresden", Königstraße

Inhomogene Strukturen im Teilgebiet Jägerhof/ Regierungsviertel.
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Mit
Hilfe von Geldern aus dem Topf des städtebaulichen Denkmalschutzes
können nun die Planer zum Erhalt der prägenden Stadtstruktur
in diesem Gebiet weiter beitragen. In Zukunft steht in dem
Prozeß der "Stadtneuausgestaltung" das Sichern
der hochwertigen stadtgestalterischen Merkmale im Vordergrund.
Die prägenden radialen Straßen und Sichtachsen,
die Maßstäblichkeit der Bauten sowie ihre Kleinteiligkeit,
der angrenzende Straßenraum; all das soll in Zukunft
bei städtischen Planungsprozeßes mehr Gewicht finden.
Ebenso
wichtig für die Innere Neustadt ist ein einheitliches
architektonisches Erscheinungsbild mit aufeinander abgestimmten
Fassaden und Dachformen.
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"Die Satzung ermöglicht eine verträgliche Fortschreibung
der Entwicklung unter maßstäblichen Charakteristika"
erläutert der zuständige Planer Matthias Flörke die
Ziele. Bestehende Ängste aufgrund zu starker Repressionen für
Investoren weist Flörke ab. In weniger als fünf Prozent
außerhalb des normalen Baugenehmigungsverfahren entscheide
die Satzung, ob ein Bauvorhaben in das Quartier paßt. (lwr)
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Dies
betrifft auch den sehr kontrovers diskutierten Entwurf von
Daniel Liebeskind auf der Hauptstraße. "Es ist
nicht unsere Intention, moderne Architektur zu verhindern.
Natürlich haben wir aber Vorbehalte, wie weit sich der
Bau in die vorhandene Bebauung einfügen kann" erklärt
Flörke die Sicht seiner Abteilung.
Dieses Vorhaben wird nicht der einzige Problemfall für
die Innere Neustadt bleiben. Da die Satzung auch Aussagen
über straßenräumliche Qualitäten im Bereich
des 26er Ringes macht, existieren auch Konflikte mit den überarbeiteten,
öffentlich vorgestellten Plänen zur Antonstraße.
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"Grünring"
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Solitärbauten
am Königsufer
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