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Teure
Brachen
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Das Grundstück an der Ecke Bautzner und Prießnitzstraße
wird wohl noch für längere Zeit unbebaut bleiben. |
Elf
sind es zur Zeit. Nicht die Brachflächen in der Äußeren
Neustadt insgesamt, sondern nur diejenigen, für die das Stadtplanungsamt
derzeit nach einer Nutzungsmöglichkeit sucht. Vorrangig sollen
dort neue Interims-Parkplätze geschaffen werden, um die derzeit
angespannte Parksituation bis zur Umsetzung des geplanten Parkraumbewirtschaftungs-
konzeptes - vor allem für die Anwohner - zu entspannen. Das
ist jedoch nicht immer einfach. Geht es dabei nur um ein Grundstück,
muß mit dem Eigentümer über die Überlassung
des Grundstückes verhandelt werden. Wenn es sich dabei um eine
Eigentümergemeinschaft handelt, muß jeder Anteilseigner
seine Zustimmung geben. Setzt sich die vorhandene Brachfläche
dann noch aus mehreren Grundstücken zusammen, vervielfacht
sich der erforderliche Abstimmungsaufwand entsprechend. Ein Grund
z.B. für das Stadtplanungsamt, Planungen für das Areal
am Pferdebrunnen (zwischen Bautzner Straße und Holzhofgasse)
nicht weiter zu verfolgen. Anders sieht es da schon bei dem Grundstück
Louisenstraße 32 (neben Katy's Garage) aus. Hier soll, bis
zur endgültigen Errichtung eines Neubaus, ein öffentlicher
Parkplatz eingerichtet werden, ähnlich dem an der Alaunstraße.
Ein Anwohnerparkplatz ist auch neben dem Spielplatz in der Böhmischen
Straße geplant sowie in der Königsbrücker Straße
8 (hinter dem ehemaligen Ortsamt). Das Grundstück Louisenstraße
63 wird in eine Grünfläche umgestaltet und dem Panama,
der 15. Grundschule sowie der allgemeinen Öffentlichkeit zur
Verfügung stehen. Ebenso begrünt werden soll der Hofbereich
hinter dem Schütz-Konservatorium und dem Kleinen Haus an der
Glacisstraße, allerdings erst 2008. Für die schrittweise
vorgesehene Realisierung des Wanderweges an der Prießnitz
ist unlängst ein Anfang am Stadtteilhaus gemacht worden. Beim
Dauerthema "Parkhaus Kamenzer Straße" hat sich mittlerweile
zwar die Grundstücksfrage geklärt, jetzt sucht die Stadt
als neuer Eigentümer aber nach einem bauwilligen Investor.
Der fehlt auch bei anderen Vorhaben, wie z.B. bei dem Grundstück
Holzhofgasse 17, wo ein Neubau, eventuell als Kindergarten, geplant
war. Oder wie bei dem sogenannten "Hundertwasser-Grundstück"
an der Ecke Bautzner und Prießnitzstraße: Hier ist nach
dem Tod des Künstlers inzwischen das ganze Projekt gestorben.
Neben
dem verwaltungstechnischen Aufwand spielt natürlich auch das
liebe Geld eine Rolle. Für die Schaffung von neuen Anwohnerparkplätzen
können keine Städtebaufördermittel eingesetzt werden,
sondern nur die Einnahmen aus den Stellplatzablösegebühren.
Die sind nicht gerade üppig, und so kann nur gebaut werden,
was auch finanzierbar ist. Auch den Eigentümern muß die
Überlassung ihrer Grundstücke attraktiv gemacht werden.
Eine Lösung wie in Leipzig, wo für die Zeit der Zwischennutzung
die Grundsteuer erlassen wird, ist in Dresden derzeit noch nicht
im Gespräch.
Die
Sachstandsinformation zu den unbebauten Grundstücken in der
Neustadt war Thema bei der Ortsbeiratssitzung am 26. Januar.
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